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Geschichten

Neckwarmer „Wintermeister“

16. Januar 2018, Autor: Rabona 1976

War es Carlos Tevez in seinen Premiere League Tagen? Zwetschge Misimovic im grün-weißen VFL Outfit? Oder doch Dani Alves einst für den FC Barcelona? Wir wissen es nicht genau. Es war jedoch um das Jahr 2010, als Neckwarmer während der schönsten Nebensache der Welt getragen wurde. Heutzutage, egal ob Flügelspieler, 10er oder flinke Außenverteidiger, zwischen November und März trägst du Neckwarmer.

Neckwarmer kamen praktisch über Nacht zu uns. Es waren auf einmal nicht mehr die bunten Kickschuhe, die dich als Spieler besonders machten, sondern die Tatsache, dass du dieses extra Accessoire um den Hals tragen konntest. Wenn du keins hattest, warst du ganz klar nicht einer dieser Spieler, die den Unterschied machten. Gut, klar, der stämmige Innenverteidiger hat natürlich versucht, dir jetzt erst recht einen mitzugeben, aber es hat dich nicht interessiert. Du warst sowieso zu flink für sie, speziell auf halb gefrorenem Platz.

Am 1. Juli 2011 verbot die FIFA das Tragen von Neckwarmer während des Spiels. Wer sie wohl bestochen hat, das durchzusetzen? Keine Ahnung. Aber der Verbreitung von Neckwarmer im Fußball hat es nicht geschadet. Die Fotos von den Trainingsplätzen dieser Welt beweisen, es ist nach wie vor ein „MUSS“ für Profis, diese während des Trainings zu tragen. Und auch in der Kreisklasse ist es leichter denn je, die Spieler zu identifizieren, welche von sich selbst behaupten, dass sie ja „eigentlich viel höher spielen könnten“. Oder – Perspektivwechsel – eben die Spieler, die es verdient haben, schön abgegrätscht zu werden.  

Genug der Story, Neckwarmer sind mittlerweile ein anerkanntes und beliebtes Accessoire auf dem Fußballplatz.

Geht aufs Feld, seid selbstbewusst, zeigt wer ihr seid. Aber hört auf zu jammern, wenn ihr mal wieder eine aufs Schienbein bekommen habt – falsche Kleidung bei eisigem Wetter ist viel schmerzhafter.