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Sonntagsschuss

Ein Rausch in blau und weiß

28. Juni 2020, Autor: Rabona 1976

#Sonntagsschuss

Mit unserer Rubrik #Sonntagsschuss wollen wir fußballromantische Geschichten, die bis dato eher weniger bekannt sind, mit euch auf unserem Rabona 1976 Spielfeld teilen und feiern!

Trainerlegende Friedel Rausch

Den Anfang macht nun Trainerlegende Friedel Rausch und seine Meisterschaft mit dem FC Luzern in der Schweiz 1989. Oder wie wir es nennen: Ein Rausch in blau und weiß!

1989 gab es einen Beitrag in „Sport unter der Lupe“ im deutschen Fernsehen. Moderiert von Gerhard Delling mit feinstem Schnauzer und Vokuhila Frise. Danke an dieser Stelle auch an Gerhard, der den jüngeren unter uns einmal vorbildlich zeigt, wie man so aussah, wenn man in den 80igern Stil hatte!

Hier geht`s zum Beitrag mit der phrasenhaften Ankündigung ‚Geschichten, die nur der Fußball schreibt‘: https://www.youtube.com/watch?v=neWsQqIUDhc&fbclid=IwAR04Hd837dtVO8BaVhmu9VFxitLySsvErx5gBs5AbVKik1h5lg1FUZqmSpo&app=desktop

Fasnacht-Hochburg Luzern

Für diejenigen unter euch, die es nicht wissen, Luzern gilt als Fasnachts-Hochburg in der Schweiz und ist vergleichbar mit dem verrückten Karnevalstreiben in Köln zur bunten Jahreszeit. Entsprechend – und hier passt das Sprichwort wortwörtlich – wurde die Mannschaft mit Pauken und Trompeten gefeiert. Das muss so geil auf den Straßen und Kneipen nachdem Spiel gewesen sein, da bekommen wir gerade selbst Lust, nochmal die Schuhe zu schnüren, eine Mannschaft mit unseren besten Kickern von früher zu gründen, sie offiziell zu melden, um dann Kreisligameister zu werden! Jemand Bock? 😀 Einen Teamausrüster wird es mit Rabona 1976 ganz sicher schon mal geben…

Schweizer Meister 1988/89 – FC Luzern

Aber nun nochmal zurück zum Thema: Das Team des FC Luzerns bestand 1988/89 ausschließlich aus Schweizern, einem Isländer und zwei Deutschen. Einer davon war Mittelfeldmotor Jürgen Mohr (kannten wir bisher auch nicht, er spielte u.a. noch für Köln, Hertha und die Eintracht), der andere Trainerfuchs Friedel Rausch. Laut Beitrag waren sie zwar nicht die engsten Freunde, aber professionell wie Deutsche nun mal sind, haben sie eine intakte Arbeitsbeziehung gepflegt und waren die beiden Garanten für die einzige Meisterschaft des FC Luzerns, bis heute übrigens.

Nachdem wir uns nun diese freudige Ekstase einmal angeschaut haben, sehnen wir uns doch wieder mal nach einem neuen deutschen Meister in der Bundesliga – bei allem Respekt vor dem FC Bayern. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, wir glauben an eine Art Leicester City in der Bundesliga 2019/20! Borussia Mönchengladbach, wie wär`s?!