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Alternative Meinung

Der eigentlich beste Fußballer der Welt – Sergio Ramos

3. Juli 2020, Autor: Rabona 1976

Messi oder CR7, wer sonst?!

Wer ist der beste Spieler der Welt? Seit 2008 ging diese Auszeichnung entweder an Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi, mit Ausnahme 2018. Da konnte sich Luka Modric gegen die beiden durchsetzen. Und auch im Volksmund ist nur die Frage bin ich pro CR7 oder Messi? Gut, am Ende entscheiden Tore über Sieg oder Niederlage und die beiden haben mehr Pflichtspiel-Tore erzielt als wir Hobbykicker jemals in Spielen, Training und auf dem Bolzplatz zusammen – das ist zu tiefst beeindruckend. Aber wer genauer hinschaut erkennt: Offensive gewinnt Spiele, Defensive Titel. Nahezu jede Mannschaft, die sich am Ende der Saison mit dem Meistertitel oder einem Cup-Titel schmücken darf, hat auch die stabilste Defensive, aber nicht zwingend die meisten Tore erzielt.

Was macht den beste Fußballer der Welt eigentlich aus?

Die Frage bleibt also, was macht den besten Spieler der Welt aus? Zitieren wir CR7: „Ich sehe niemanden, der besser ist als ich. Kein Spieler macht Dinge, die ich selbst nicht auch kann, aber ich kann Dinge, die andere nicht können.“

Gegenfrage: Kannst du, lieber Ronaldo, ein Spiel dirigieren? Im richtigen Moment den Gegner attackieren, in der Viererkette Abkippen wann nötig, das defensive Mittelfeld richtig stellen, die Flügelspieler veranlassen die Linie hoch zu rennen, um den Angriff vorzubereiten, die Außenverteidiger zum Einrücken animieren, um die entscheidende Lücke zu schließen? Das darf bezweifelt werden, ohne dass wir es wirklich besser wissen. Die Frage sei jedoch erlaubt.

Die These, was denn nun den besten Spieler der Welt ausmacht, ist für uns jedoch schnell geklärt. Der beste Spieler ist derjenige, der in der Theorie alleine alle zehn Positionen auf dem Feld besetzt (Torwart ignoriert) und dieses Team dann jedes Spiel gewinnt.

Und somit landen wir bei Sergio Ramos.

Sergio Ramos und seine unfassbaren Zahlen*

Als gelernter Außenverteidiger, ist er in der Lage sowohl offensiv als auch defensiv die Linien zu bearbeiten. Seine Qualitäten in der Innenverteidigung sind unbestritten. Auch ein Holzfuß ist er nicht, ganz im Gegenteil hat er sogar ein sehr feines Füßchen und das Auge auch im zentralen Mittelfeld eine gute Partie zu spielen. Bleibt noch der Torabschluss. Aktuell 119 Pflichtspiel-Tore (inkl. Länderspiele) als Defensivkünstler sind eine klare Ansage, er weiß, wo das Tor steht. Darüber hinaus ist er ein Killer und trifft auch in wichtigen Momenten wie in der 93. Minute zum 1:1 im Champions League Finale 2014 gegen Atletico Madrid, um Real in die Verlängerung zu köpfen oder im europäischen Supercup gegen den FC Sevilla 2016 – der Siegtreffer zum 3:2 ebenfalls in der 93. Minute.

Sergio Ramos ist nicht nur ein Killer vor dem Tor, sondern auch ein Krieger auf dem Platz, der für sein Team sterben würde. So twitterte er nach einem blutigen Gesichtstritt gegen ihn nach dem Derby gegen Atlético: „Ich würde 1000 Mal für dieses Wappen und dieses Trikot bluten…“

11 gegen 11 nicht mit Ramos

Einziges Manko, Sergio Ramos flog in seiner Profi-Karriere bereits 26. Mal vom Platz. Dass eine Mannschaft bestehend aus einzig und alleine Sergio Ramos mit elf Mann ein Spiel beenden würde, ist ein anderes Thema.

Die Erkenntnis bleibt dennoch. Sergio Ramos, der eigentlich beste Spieler der Welt.

 

*Stand der Statistiken: 03.07.2020